J.P. Morgan Bericht zu Blockchain und Kryptowährungen

By Dennis Schlegel

Mrz 13

Eine der größten Banken der Welt, J.P. Morgan, hat einen umfassenden Bericht zu „Blockchain, digital currency and cryptocurrency: Moving into the mainstream?“ veröffentlicht. Angeblich ist die Bank in Gesprächen mit ConsenSys, um die hauseigene Smart Contract Plattform Quorum gemeinsam weiterzuentwickeln. Hier die Highlights des Reports:

  • Während Blockchain-Technologie noch nicht in den Mainstream vorgedrungen ist, sind in den Bereichen des Zahlungsverkehrs, der Handelsbörsen und Sicherheiten erste Schritte erfolgt, die über das Experimentieren hinausgehen.
  • Am meisten Vorteile werden in der Handelsfinanzierung und dem Zahlungsverkehr gegenüber anderen Anwendungsfällen im Bankensektor gesehen. Eine breite Adaption der Technologie sei jedoch noch drei bis fünf Jahre weit weg.
  • Langfristiges Potential wird in der Nutzung von Distributed Ledger Technologie für die Transformation des Geschäftsmodells von Banken gesehen, allerdings bestehen legale, regulatorische und technische Herausforderungen, die eine Umsetzung verlangsamen.

Das Aufkommen alternativer Zahlungsarten

  • Asien repräsentiert den Großteil am Wachstum im Bereich des Zahlungsverkehrs, angetrieben durch die Explosion an Fintech und mobilen Anbietern, die nicht aus dem Banksektor stammen. Das schnellste Wachstum sei in China und Indien.
  • Bargeldlose Gesellschaften funktionieren und erhöhen die finanzielle Inklusion. China ist ein Beispiel hierfür und bestätigt, dass der Übergang zu einer bargeldlosen Wirtschaft großflächig umgesetzt werden kann.

Sind Stablecoins eine skalierbare Alternative zu Kryptowährungen?

  • Der Krypto-Markt nimmt weiter an Reife zu, insbesondere unter vermehrter Teilnahme von etablierten Unternehmen aus der Finanzindustrie.
  • Bitcoin und andere freischwebende Kryptowährungen zeigen weiterhin extreme Volatilität gegenüber Fiat Währungen. Aufgrund der Volatilität verschiebt sich der Fokus immer weiter Richtung Stablecoins, um Preisfluktuationen zu minimieren.
  • Private Stablecoins, die nicht über öffentliche Blockchain-Netzwerke ausgegeben werden, stehen technischen Hürden gegenüber, einschließlich der Notwendigkeit für tägliche Liquidität.