BMW will Lieferketten nachverfolgbar machen

By Dennis Schlegel

Apr 12

BMW will durch Blockchain-Technologie Rohstoffe bis zur Mine zurückverfolgen können. Mehr Transparenz könnte etwa Kinderarbeit vermeiden helfen. Dem deutschen Autohersteller zufolge könnte die Methode beispielsweise den Abbau von Kobalt beeinflussen. Das BMW-Projekt „PartChain“ soll Einkaufsvorstand Wendt zufolge „eine jederzeit überprüfbare, manipulationssichere Erfassung und Transaktion von Daten in unserer Lieferkette“ ermöglichen. Die Datensicherung sei nahtlos und schaffe für alle Beteiligten Transparenz. Nach einem ersten Pilotprojekt soll das Projekt dieses Jahr auf zahlreiche Zulieferer ausgeweitet werden. Ziel sei „eine offene Plattform, mittels der Daten innerhalb von Lieferketten industrieübergreifend sicher und anonymisiert ausgetauscht und geteilt werden können“.

Im April hat auch das Weltwirtschaftsforum eine weitere Studie zur Anwendung der Blockchain-Technologie für Lieferketten veröffentlicht. „Inclusive Deployment of Blockchain for Supply Chains: Part 6 – A Framework for Blockchain Interoperability” wurde gemeinsam mit der Wirtschaftsberatung Deloitte verfasst. Die Studie geht insbesondere auf Blockchain als geeignete Technologie zur Interoperabilität in einem Ökosystem verschiedenster Parteien ein.